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Solo Percussion Performance
Drum Spirit

Hörbeispiel gongdrum

 

Christoph Haas bewegt sich virtuos zwischen Perkussionsinstrumenten aus aller Welt, singt dazu, tanzt...

Tiefen Respekt vor der Überlieferung und umfassendes Wissen über Traditionen verbindet der Meistertrommler mit musikalischer Offenheit und Improvisationsfreude. Auf einem umfangreichen Instrumentarium gestaltet er eine unverwechselbare und eigenständige Musiksprache voll rhythmischer Raffinesse und hoher Klangsinnlichkeit. Seine Kompositionen sind geprägt von der fließenden Rhythmik indischer, arabischer und afrikanischer Musik. Sein Spiel ist virtuos und spirituell, aber er stellt sein Können so wenig aus wie seine Spiritualität.

Auf Rahmentrommeln, Röhrenglocken, Musikbögen, Muschelhorn, großem Gong und Gongtrommel entstehen Klänge von betörender Schönheit, weitausschwingende Melodien und kraftvoll pulsierende Rhythmen. Poetische Klanglandschaften entfalten sich, Räume voll Klangsensibilität und tänzerischer Rhythmik. Die Musik bewegt sich zwischen meditativem Klangfarbenspiel und kraftvoll vibrierender Polyrhythmik. Sie zeichnet sich aus durch vielschichtige Polyrhythmik und enormen Reichtum an Obertönen. Ein faszinierendes Hörerlebnis und zugleich eine Begegnung mit einem außergewöhnlichen Musiker.

Hörbeispiel berimbao

Hörbeispiel Röhrenglocken: cielo

Rezensionen

"Diese Kompositionen und Improvisationen verweisen auf Musikkulturen, die aus ihren orientalischen Wurzeln tänzerische Kraft bezogen: Subtile, das ganze Spektrum sensitiver Hörfähigkeit herausfordernde Klanginseln führen mitten hinein ins Herz der Wirklichkeit." (Barbara Stühlmeyer)
 

"Auf größtes Interesse beim Publikum stieß die Solo-Performance des Stuttgarter Percussionisten Christoph Haas. Eine faszinierende Tour de Force der Trommeln, Rhythmen, Stile - und von verblüffender Virtuosität. Haas' Solo-Percussion-Performance im restlos gefüllten Gewölbekeller war eine faszinierende Reise in das Reich unterschiedlicher Percussion-Instrumente aus verschiedenen Kulturen der Erde. Haas bereiste selbst Länder in Westafrika, Südindien und Lateinamerika und studierte dort bei einheimischen Musikern die Technik des Trommelns. Dabei konzentrierte er sich vor allem auf das Spiel mit Rahmentrommeln unterschiedlicher Größe, die er in klassischer, aber auch moderner Spielweise präsentierte. Immer wieder war es dabei die Virtuosität, mit der Haas seine Zuhörer verblüffte, das außerordentlich differenzierte Spiel, das dabei äußerst sicher und geradezu schlafwandlerisch locker wirkte. Die verschiedenen Trommeln verwandeln sich unter seinen Händen in Instrumente von ungeahntem Ausdrucksreichtum. Verblüffend auch, was Haas mit so einfachen Instrumenten wie Rasseln zu Wege bringt - auch diese Percussion-Instrumente beginnen in seinen Händen zu sprechen; das Spiel mit zwei Rasseln baut sich zu einem komplexen Rhythmus auf, dessen Abfolge sich immer mehr beschleunigt. So entsteht mit diesen einfachen Instrumenten ein perfekt durchkomponiertes Stück."     (Thomas Morawitzky)

 

"Rhythmus ist eine Art Weltformel. Eine allen Völkern gemeinsame Sprache. Christoph Haas belegt das. Er holt sich seine Anregungen aus dem arabisch-afrikanischen Raum, aus Indien und Südamerika. Improvisiert über diese Quellen. Tanzt dazu. Singt dazu. In einer Weise, als würde er die Trommel beatmen, so dass sie selbst zu singen beginnt. Sein Spiel ist klar und gefühlvoll. Es hat rituelle Kraft. Es ist reich im Einfachen. Hat ursprünglichen, vitalen Glanz. Kann sich unmerklich steigern. Bleibt dabei feingliedrig und erreicht so etwas wie eine poetische Trance. Es verzaubert und macht die Sinne wach. Es atmet Natur und und hat stimulierende Nebenwirkungen: denn auch die Erotik der Trommel kommt zu ihrem Recht - er ist der lächelnde und wissende Schamane, der manchmal die Trommel wie eine Maske vor dem Gesicht trägt, aus der die Ahnen der Welt zu uns sprechen. Den Rahmentrommeln gewinnt er großen Reichtum ab. Einmal durch seine rhythmische Virtuosität und Intensität, zum andern durch die verblüffende klangliche Fülle, die von feinen 'Punkten' bis zu obertonreichen 'Akkorden' reicht und die sich - wenn noch eine Schnarrsaite dazukommt - bis zur rauschenden Flächigkeit und Archaik eines Gongs erstreckt."   (Hansdieter Werner, Reutlinger Generalanzeiger)
 
"Einer der profiliertesten Percussionisten, ein Weltmusiker von Rang."    (Bernd Krause, Stuttgarter Zeitung)
 

Hörbeispiel framedrum: Dodici

Hörbeispiel: berimbao, gong

 

"Christoph Haas, die personifizierte Verbindung der unterschiedlichsten Klänge und Musikkulturen, verwandelt mit Trommel, Musikbogen, Gong und Stimme Raum und Zeit, schafft sphärische Klänge von raumgreifender Tiefe, bezaubert sein Publikum mit musikalischen Wandlungsprozessen, die unmerklich ineinander übergehen."    (Leonberger Kreiszeitung)

"Klänge von zeitloser Gültigkeit: Christoph Haas, oder wie ein Percussionist der Ewigkeit nachlauscht. (...) Nicht zuletzt auch ein Zeremonienmeister der Stille. Dabei wirkt der Künstler schlicht durch seine Persönlichkeit: natürlich, unaufgesetzt, bar jeden Showgehabes. Die ansteckende Wirkung der Verinnerlichung, des Loslassens, der Konzentration ist zugleich alternative Antwort auf die erschlagenden Einflüsse modischer Hektik."      (Schorndorfer Zeitung)

 

"Leise, sphärische Klänge faszinierten, lösten innere Stille aus - Sammlung und Hingabe an eine ferne Klangwelt."    (Murrhardter Zeitung)
 

"Christoph Haas greift nicht oberflächlich-modisch den exotischen Reiz der archaischen Instrumente auf, sondern erlauscht ihre tönende Seele. Bemerkenswert das Feingefühl und die handwerkliche Kompetenz, mit der Haas musiziert, nahtlos die Klangschattierungen verändert. Die eigentliche Attraktion dieser multikulturellen Reise geht aber von den entrückenden Obertönen dieser Musik aus. Der Raum ist erfüllt von einem Schwirren, Singen, feinsten Vibrationen. Die Obertöne sind allgegenwärtig, ob der Künstler nun fingerfertig Gong und Trommel behandelt oder dem Berimbao surrende Sounds entlockt. Beeindruckend auch ein Dialog zwischen einer geheimnisvoll tönenden Klangschale und adäquatem Obertongesang."
(Badische Zeitung)